Freitag, 8. August 2014

Lesestoff: Elizabeth wird vermisst {Rezension}

Elizabeth wird vermisst. Von ihrer Freundin Maud. 
Doch Maud ist verzweifelt, denn sie ist sehr vergesslich und hat größte Mühe ihren Alltag mit Hilfe von vielen kleinen Klebezetteln zu bewältigen. In ihren Notizen taucht Elizabeth immer wieder auf und Maud ist sich sicher: Ihre Freundin ist spurlos verschwunden und niemand scheint ihr zu glauben.
Und so stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an und gibt sogar eine Vermisstenanzeige auf.
In Gedanken wird sie dabei in diversen Alltagssituationen immer wieder in ihre Jugend zurückversetzt, in die Zeit, als ihre Schwester Sukey von jetzt auf gleich vermisst wurde und sie bereits damals versuchte, das Verschwinden eines geliebten Menschen aufzuklären...

Emma Healey erzählt in ihrem Debütroman sehr einfühlsam, aber direkt aus Sicht der 82jährigen, an Alzheimer erkrankten Maud und vermittelt dabei eindrucksvoll, was es bedeutet, wenn einem das eigene Leben langsam aber sicher entgleitet.

Eine sehr schöne, todtraurige und zugleich anrührende Geschichte, die mich in Gedanken noch lange begleiten wird.

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Kommentare:

  1. Danke für den Tipp. Gleich mal auf den E-Book-Reader geladen :-)
    Liebe Grüße
    Sabine

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  2. Danke für den Tip! Das werde ich mir holen. Ist mal was anderes! LG Ramona

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  3. Ich habe mir gleich mal die Leseprobe auf den Kindle geladen. Ich bin schon gespannt! :)
    Danke für den Tipp! :)
    Sandra

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  4. Oh, das klingt so interessant!!....Aber ich bin so nah am Wasser gebaut, dass ich mir nicht sicher bin ob ich mir (oder meinem Partner) das antun will ;-) Der arme wusste schon bei "Ein ganzes halbes Jahr" nicht was er mit mir anstellen sollte *g*

    glg, Babs

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