Freitag, 9. Oktober 2015

Gelesen: Im ersten Augenblick von Grégoire Delacourt

Arthur ist Automechaniker und liebt Hollywoodfilme. Mit den Frauen hatte er bisher kein Glück. Eines Abends klingelt es an der Tür, er öffnet, und vor ihm steht - Scarlett Johansson. Sie ist genauso schön wie im Film, nur dass sie eigentlich Jeanine heißt und es längst leid ist, immer für die berühmte Schauspielerin gehalten zu werden. Arthur verliebt sich sofort. Aber wen liebt er? Jeanine - oder doch Scarlett?
- Klappentext - 

Nachdem mir der Roman *Alle meine Wünsche von Grégoire Delacourt damals so gut gefallen hat und mir sein neues Buch *Im ersten Augenblick wegen seines hübschen Covers sofort ins Auge sprang, war schnell klar: möchte ich lesen. Im Nachhinein muss ich leider sagen: Hätte ich das Buch nicht entdeckt - verpasst hätte ich nichts. Die Idee hinter der (Liebes-) Geschichte ist eher tiefgründig - es geht um den Unterschied von Schein und Sein und die Suche nach sich selbst. Die Umsetzung ist leider sehr holprig und etwas langweilig und auch der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Weil das Buch so dünn ist (199 Seiten), habe ich es trotzdem in einem Rutsch gelesen. Viel ist von der Geschichte aber nicht hängen geblieben, zu viele überflüssige Informationen drängen sich in der Vordergrund, so dass ich zum Inhalt eigentlich gar nicht mehr als den Klappentext wiedergeben kann, ohne gleich schon das Ende zu verraten. Wer dennoch an der Geschichte interessiert ist, dem empfehle ich vorab die kostenlose XXL Leseprobe.

1 Kommentar:

  1. Danke für die Rezension! Ich finde es auch immer gut zu wissen, auf welche Bücher ich verzichten kann.

    Auf vielen Blogs liest man ja nur große Lobeshymnen zu den gelesenen Büchern, da frage ich mich schon manchmal, ob nur ich gelegentlich daneben greife und ein Buch eher mäßig finde. Aber ich schreibe immer eine Rezension, wenn ich ein Buch gelesen habe.

    Schau doch mal auf meinem Blog vorbei:
    http://die-linkshaenderin.blogspot.de

    Liebe Grüße,
    Henriette

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