Montag, 8. Mai 2017

Gelesen: Die Zitronenschwestern {Rezension}

{Rezensionsexemplar} Frisch ausgelesen habe ich Ende April *Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni, die mir vorher noch völlig unbekannt war. Kein Wunder, denn es ist ihr erster ins Deutsche übersetzte Roman. Als mir die Buchvorstellung ins Mailfach flatterte, habe ich spontan ein Exemplar bestellt, weil mir das Cover so gut gefiel. Es macht Lust auf Sommer am Mittelmeer.

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. 
Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg in die Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt - und vielleicht das große Glück.
(Klappentext)

Bei einem Besuch im Krankenhaus, in dem Elettras Mutter Edda seit einem Jahr im Koma liegt, trifft sie auf eine merkwürdige alte Dame, die ihr von ihrer Mutter ausrichtet, dass sie Anisbrötchen backen und sie zum Kloster Santa Elisabetta auf der Isola des Titano bringen soll. Elettra hält die alte Dame zunächst für eine Betrügerin - kann ihre Mutter in ihrem Zustand wohl kaum zu ihr gesprochen haben - und wird dann aber stutzig, als sie von einer Geheimzutat in Eddas Anisbrötchen weiß. Die alte Dame gibt ihr noch den Hinweis, dass sie auf der Insel die Antworten auf all ihre Fragen finden wird, sich aber nicht von den Inselbewohnern beirren lassen soll. Merkwürdig aufgewühlt und verzweifelt darüber, was sie mit der Bäckerei ihrer Mutter anfangen soll, macht sich Elettra tatsächlich auf den Weg zur Isola des Titano und begibt sich dort auf Spurensuche...

Elettra trifft auf der Insel auf die unterschiedlichsten Menschen. Viele sind verschlossen, sogar abweisend. Drei Frauen, die das Kloster bewohnen nehmen sie bei sich auf. Während sie dort nach Hinweisen auf ihre Vergangenheit forscht, freundet sie sich mit ihren neuen Mitbewohnerinnen an und integriert sich schnell in deren Alltag. Alle haben ihr Päckchen zu tragen und sind von Geheimnissen umgeben. Die Stimmung ist oft gedrückt und trotz einiger spannender Stellen, hinterlässt die Geschichte auch immer wieder Verwirrungen und Unklarheiten. Komisch finde ich, dass aus dem Urlaub auf der Insel ein monatelanger Aufenthalt wird und Elettra sich vor lauter Recherchen über die Vergangenheit nur sehr selten nach dem gegenwärtigen Zustand ihrer Mutter erkundigt. Das Ende des Romans ist schön und hat mich mit der etwas holprigen Umsetzung versöhnt. Die Grundidee der Geschichte ist nämlich wirklich gut und hätte insgesamt etwas geradliniger umgesetzt werden können. Ganz nett finde ich die eingebauten Rezepte in dem Buch, die Lust auf Sommer machen. Sehr gut gefallen haben mir außerdem der Titel, das Cover und die anschauliche Erzählweise. Die Geschichte an sich bekommt leider nur 3 Sterne.

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