Montag, 20. November 2017

Gelesen: The Hate U Give von Angie Thomas

{Rezensionsexemplar} *The Hate U Give von Angie Thomas ist keine leichte Kost und es ist nicht einfach, meine Gedanken dazu in Worte zu fassen.

Starr ist 16 und lebt in zwei unterschiedlichen Welten: in dem schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, und tagsüber in ihrer überwiegend weißen Privatschule, auf die ihre Eltern sie schicken, um ihr eine bessere Zukunftsperspektive zu geben. Sie trennt beide Welten und lebt ein sehr angepasstes Schulleben, in dem sie die echte Starr unterdrückt. Eines Tages wird ihr bester Freund Khalil ohne ersichtlichen Grund vor ihren Augen von einem Polizisten bei einer Verkehrskontrolle erschossen. Khalil war unbewaffnet und Starr die einzige Zeugin. Ihre private Welt bricht zusammen, in der Schule hält sie jedoch die Fassade aufrecht, weil dort niemand weiß, dass sie mit dem erschossenen schwarzen Jungen, der von weitem als kriminelles Gangmitglied abgestempelt wird, befreundet war. Starr sitzt nun zwischen den Stühlen. Soll sie schweigen oder ihre Stimme für Khalil erheben, und damit ihr Viertel und somit auch ihr eigenes Leben in Gefahr bringen?

The Hate U Give erzählt nicht nur die Geschichte von Starr und Khalil, viel mehr geht es allgemein um Rassismus, den nach wie vor großen Unterschied zwischen Schwarz und Weiß, um Bandenkriminalität, Drogen und das Leben im sozial schwachen Ghetto gegenüber der Reichenviertel. Die Geschichte berührt und bewegt, die Sprache verleiht dem Ganzen Authentizität und bringt die gewünschte Botschaft Black Lives Matter sehr anschaulich rüber. Ein lesenswertes Jugendbuch mit wichtiger Botschaft. 

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