Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 im Juni 2017

Hallo und guten Abend zu meinen '12 von 12' im Juni, die Frau Kännchen heute wieder fleißig sammelt.

Zum Frühstück gibt es Erdbeeren und Müsli mit Sojajoghurt, während ich mich schon darauf freue, heute Abend mein aktuelles Buch auszulesen. Naja, um genau zu sein freue ich mich auf's weiterlesen... denn darauf, dass die Geschichte in ein paar Seiten schon zu Ende ist, freue ich mich überhaupt nicht.

Erinnert ihr euch noch an meinen kleinen Avocado Spross, den ich euch in den '12 von 12' im Mai gezeigt habe? Heute könnt ihr sehen, wie er in den letzten Wochen explodiert ist. Toll, oder?


Ich nähe so lange, bis meine Nähmaschine wieder streikt und weiche dann auf die Overlock aus. Herr Kram startet nach der Arbeit einen erneuten Rettungsversuch.
 

Im Kühlschrank liegen noch drei Stangen Rhabarber und die restlichen Erdbeeren müssen auch weg, also bereite ich einen Crumble mit Haferflocken vor, unterschreibe einen Test und kontrolliere die Hausaufgaben des kleinen Fräuleins.
 

Montags gibt's oft One Pot Pasta, aber da ich kürzlich vegane Maultaschen im Supermarkt entdeckt habe, mache ich kurzerhand eine blitzschnelle Lasagne daraus. Maultaschen in eine Auflaufform legen, mit Tomatensoße bedecken, veganem Schmelzgenuss bestreuen und ca. 30 Minuten lang bei 180 Grad backen.
Der Schmelzgenuss von Simply V ist ganz neu und sehr zu empfehlen. Simply V ist die erste Käsealternative, die mir richtig gut schmeckt und besteht aus Mandeln und Kokosöl. Gibt's auch als Scheiben und Streichgenuss in mehreren Sorten. Solltet ihr mal probieren, wenn ihr auf Milchprodukte verzichtet, aber ab und zu Lust auf Käse habt.
 

Ich wünsche euch einen schönen Abend. Liebe Grüße, Sarah

Donnerstag, 8. Juni 2017

Genäht: Eine sommerliche Bucket Bag {RUMS}

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass mich Richtung Sommer immer das Taschennähfieber packt. Sobald das Wetter besser wird und ich mich für ein paar neue Farben entschieden habe, brauche ich dringend sommerliche Taschen - vorzugsweise Beutel. Schon länger lag die Kombination aus dem Stoff mit den Monstera Blättern und dem Kork auf meinem Nähtisch und wartete auf den passenden Schnitt. Als ich dann in dem Taschen Nähbuch, das ich von meiner Freundin zum Geburtstag bekommen habe, eine Bucket Bag entdeckt habe, war schnell klar, was aus den Stoffen werden soll. Bucket Bags sind ja gerade total angesagt und erfüllen meine Kriterien: viel Platz für alles Nötige, Beutelform, verschließbar. 
Der Korkstoff hat mir leider wieder die ein oder andere Nähnadel ruiniert, aber das liegt u.a. auch an meiner Nähmaschine, die es leider hinter sich hat. Nach fast 9 Jahren Dauereinsatz ist sie durch und schreit nach Rente und ich werde mich bald mal mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Wenn ihr Tipps habt - immer her damit.
 




Fast zu schade, die Tasche wieder von der Kletterwand zu nehmen - sie passt gerade so schön zu unserer saftig, grünen Hecke. Und weil heute Donnerstag ist, verlinke ich diesen Beitrag gleich bei RUMS.

Schnittmuster aus dem Buch: **Eine Frau, 16 Taschen
Korkstoff von Limetrees.de
Monstera Stoff und Futter von stoffundstil.de

Donnerstag, 1. Juni 2017

Mein Mai in Instagram Bildern

Tschüss Mai, hallo Juni! Der Mai war ein schöner, bunter Monat und hatte das lang ersehnte tolle Wetter im Gepäck. Schade, dass er so schnell vorbei war.

Anfang Mai hatte ich einen sehr schönen Geburtstag mit einem leckeren Frühstück, liebem Besuch über den ganzen Tag verteilt und tollen Geschenken.


Auf unseren Tellern landeten pompöse Süßkartoffelpommes, eine bunte Quinoa-Gemüsepfanne, selbstgemachte Pizza und diverse Salate.
 

In meinem Nähzimmer entstanden u.a. winzige Klamöttchen in Größe 80, Shirts, Taschen, personalisierte Turnbeutel und vieles mehr. 
 

Fräulein Kram und ich haben Abends um die Wette gelesen, wobei sie haushoch gewonnen hat. Während ich im ganzen Monat insgesamt fünf Bücher geschafft habe (** Über uns der Himmel unter uns das Meer; Die Landkarte der Liebe; Der Sommer, in dem es zu schneien begann; Das Licht der letzten Tage; Immer wieder im Sommer), hat das Kind mal eben fünf Bücher in nur einer Woche inhaliert.
 

An Christi Himmelfahrt stand bei uns im Dorf - wie jedes Jahr - das Feuerwehrfest inklusive fettigem Arbeitsplatz auf dem Plan und am Tag darauf Flutlicht Motocross. Same procedure as every year.
 

Wir haben eine Taufe und einige Geburtstage gefeiert und dafür verschiedene, vegane Kuchen gebacken. U.a. Donauwelle, Himbeer-Nuss-Kuchen und Erdbeer-Rhabarber-Streusel.
 

Bei tollstem Wetter haben wir außerdem diesen Ausblick genossen, ohne dafür in Urlaub fahren zu müssen. Denn hier leben wir!


Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Mai und wünsche euch einen sommerlichen Juni.
Liebe Grüße, Sarah
 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Ausprobiert: Fabric Weaving {RUMS}

Vor ein paar Monaten sah ich überall auf Instagram Fabric Weaving - Weben mit Stoffstreifen - und wollte das auch unbedingt mal ausprobieren. Als dann die Mollie Makes mit der Anleitung für ein Kissen im Briefkasten lag, bestellte ich kurzerhand das passende Zubehör (bei Snaply) und webte ein Quadrat aus Schrägbändern, das ich anschließend zum Kissenbezug vernähte. Ganz schöne Fummelei, hatte ich ehrlich gesagt etwas unterschätzt... aber das Ergebnis ist toll! Wenn ihr mich fragt, dann sind auf meinem Kissen nun lauter Würfel zu sehen - in Wirklichkeit ist das Muster aber so vielfältig, dass man auch Sterne, Blumen oder Rauten daraus erkennen kann. Liegt also ganz im Auge des Betrachters. 
Die hässliche rote Couch, die vorne und hinten nicht zu meinen Sofakissen (und zur kompletten restlichen Einrichtung) passt, ignoriert ihr jetzt bitte. Die habe ich gedanklich bereits vor 7 Jahren gegen ein schönes, großes Ecksofa eingetauscht.
 



Und weil heute Donnerstag ist, wandert mein Kissen rüber zu RUMS. Liebe Grüße!

Freitag, 12. Mai 2017

12 von 12 im Mai 2017

Guten Abend zu meinen '12 von 12' im Mai. Ich erwähne das fast jeden Monat, aber ich kann wirklich nicht fassen, dass wir schon wieder Mai haben.

Guten Morgen! Müde! Einmal Koffein bitte. Ich koche Vanillepudding (mit Vanille-Sojamilch) und lasse ihn abkühlen während ich schnell zum Einkaufen fahre.
 

Nachdem mir meine Nähmaschine wieder eine meiner nagelneuen, teuren Zwillingsnadeln ruiniert hat, starte ich einen zweiten Versuch, um ein Kleidchen und einige andere Sachen fertig zu nähen. Meine Maschine hat's leider hinter sich und es muss dringend bald eine neue her. Zwischendurch freue ich mich über meinen erfolgreich keimenden Avocadokern und koche aus Zeitmangel nur ein ganz schnelles Mittagessen - Gnocchi-Tomaten-Pfanne.


Spezialauftrag. Das kleine Fräulein braucht für die Schulaufführung heute Nachmittag eine weiße Leggins oder Strumpfhose. Haben wir nicht. Ich habe nämlich keine Ahnung, wer weiße Hosen für Kinder erfunden hat. Zum Glück finde ich in einer meiner drölfzig Stoffkisten tatsächlich einen Meter weißen Jersey, den ich vor Jahren mal für ein Dip Dye Projekt gekauft habe (zu dem es offensichtlich nie kam) und nähe noch schnell eine Leggins. 
Das Kind hat gestern Nachmittag kleine Lebkuchenhäuser gebaut, ihr erratet es also bestimmt schon... es wird 'Hänsel und Gretel' mit der Jungen Oper Detmold aufgeführt und mein kleines Fräulein spielt die Gretel Nummer 3 von 7.
 

Ich gebe meinem riesigen Blumenstrauß frisches Wasser, mache mit dem Pudding von eben die zwischenzeitlich gebackene Donauwelle für morgen fertig und freue mich darauf, heute Abend '*Die Landkarte der Liebe' von Lucy Clarke weiterzulesen. So ein schönes Buch!
 

Donnerstag, 11. Mai 2017

Genäht: Einen 'Frau Ava' Mantel für mich.

Bereits im Januar habe ich mir eine Frau Ava aus grauem Mantelstoff genäht und immer wieder gedacht: "Wenn du ihn das nächste mal trägst, lässt du den Mann schnell ein paar Fotos machen." Aber dann fehlte immer entweder das passende Wetter, der Mann war nicht da oder ich hab's einfach vergessen. Denn leider trage ich den Mantel nicht so oft, wie ich gerne würde. Wegen der Stoffwahl ist er mir für den Alltag meist einen Tick zu schick. Ich muss mir also dringend noch eine lässigere Variante nähen, denn der Schnitt ist wirklich toll und superbequem. Am Wochenende hat er dann schnell ein paar Bilder gemacht und mich dezent überbelichtet. Aber hauptsache man erkennt den Mantel, haha.



Ich habe den Mantel in Größe L ohne Saumzugabe genäht, obwohl ich laut Brustumfang die nächste Größe der Tabelle hätte wählen sollen. Aber wie ihr seht, hätte die Jacke aufgrund ihrer Oversize Form nicht größer sein dürfen. Ich bin sehr happy mit meiner Frau Ava und freue mich, endlich mal eine etwas schickere Jacke - jenseits meiner Parkas, Sweat- und Bomberjacken - an der Garderobe hängen zu haben.

Das schwarze Halstuch habe ich aus einem ganz tollen, weichen Musselin von der lieben Glücksmarie genäht. Dafür habe ich einfach ein Quadrat mit einer Seitenlänge in der Breite des Stoffes ausgeschnitten, alle vier Seiten doppelt umgebügelt und -genäht. So lässt es sich diagonal gefaltet prima als kuscheliges Dreiecktuch tragen.

Schnittmuster: Frau Ava von Hedinäht
Mantelstoff: stoffe.de
Musselin: Glücksmarie

Montag, 8. Mai 2017

Gelesen: Die Zitronenschwestern {Rezension}

{Rezensionsexemplar} Frisch ausgelesen habe ich Ende April *Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni, die mir vorher noch völlig unbekannt war. Kein Wunder, denn es ist ihr erster ins Deutsche übersetzte Roman. Als mir die Buchvorstellung ins Mailfach flatterte, habe ich spontan ein Exemplar bestellt, weil mir das Cover so gut gefiel. Es macht Lust auf Sommer am Mittelmeer.

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. 
Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg in die Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt - und vielleicht das große Glück.
(Klappentext)

Bei einem Besuch im Krankenhaus, in dem Elettras Mutter Edda seit einem Jahr im Koma liegt, trifft sie auf eine merkwürdige alte Dame, die ihr von ihrer Mutter ausrichtet, dass sie Anisbrötchen backen und sie zum Kloster Santa Elisabetta auf der Isola des Titano bringen soll. Elettra hält die alte Dame zunächst für eine Betrügerin - kann ihre Mutter in ihrem Zustand wohl kaum zu ihr gesprochen haben - und wird dann aber stutzig, als sie von einer Geheimzutat in Eddas Anisbrötchen weiß. Die alte Dame gibt ihr noch den Hinweis, dass sie auf der Insel die Antworten auf all ihre Fragen finden wird, sich aber nicht von den Inselbewohnern beirren lassen soll. Merkwürdig aufgewühlt und verzweifelt darüber, was sie mit der Bäckerei ihrer Mutter anfangen soll, macht sich Elettra tatsächlich auf den Weg zur Isola des Titano und begibt sich dort auf Spurensuche...

Elettra trifft auf der Insel auf die unterschiedlichsten Menschen. Viele sind verschlossen, sogar abweisend. Drei Frauen, die das Kloster bewohnen nehmen sie bei sich auf. Während sie dort nach Hinweisen auf ihre Vergangenheit forscht, freundet sie sich mit ihren neuen Mitbewohnerinnen an und integriert sich schnell in deren Alltag. Alle haben ihr Päckchen zu tragen und sind von Geheimnissen umgeben. Die Stimmung ist oft gedrückt und trotz einiger spannender Stellen, hinterlässt die Geschichte auch immer wieder Verwirrungen und Unklarheiten. Komisch finde ich, dass aus dem Urlaub auf der Insel ein monatelanger Aufenthalt wird und Elettra sich vor lauter Recherchen über die Vergangenheit nur sehr selten nach dem gegenwärtigen Zustand ihrer Mutter erkundigt. Das Ende des Romans ist schön und hat mich mit der etwas holprigen Umsetzung versöhnt. Die Grundidee der Geschichte ist nämlich wirklich gut und hätte insgesamt etwas geradliniger umgesetzt werden können. Ganz nett finde ich die eingebauten Rezepte in dem Buch, die Lust auf Sommer machen. Sehr gut gefallen haben mir außerdem der Titel, das Cover und die anschauliche Erzählweise. Die Geschichte an sich bekommt leider nur 3 Sterne.

https://www.amazon.de/gp/product/3328100407?ie=UTF8&tag=wwwmeinmaedch-21&camp=1638&linkCode=xm2&creativeASIN=3328100407

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Dienstag, 2. Mai 2017

Mein April in Instagram Bildern

Tschüss April, du warst ein schöner, bunter Monat - hättest aber gerne besseres Wetter mitbringen können. Hallo Mai, hast du endlich den Frühling für uns im Gepäck?

Anfang April war ich wieder auf der h+h cologne, der Fachmesse für Handarbeit und Hobby in Köln. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, diesmal ein bisschen mehr von der Messe zu sehen als in den letzten Jahren - uneigentlich habe ich mich lieber mit Freundinnen getroffen, mit alten und neuen Bekannten gequatscht, die man sonst nur virtuell sieht und bin zum Bloggertreffen der Initiative Handarbeit gegangen.


Um Ostern herum habe ich Plastikeier mit Brushpens und Permanentmarkern beschriftet, alte Häschen ausgekramt und aufgehängt, einen Osterbrunch vorbereitet und anschließend eine Hasenschule für die ganzen Schokohasen eröffnet.

Ich habe einige Geschenke genäht, u.a. ein T-shirt, eine Charliebag, eine Windeltasche und nach längerem mal wieder einen Reiseunterlagen-Organizer.

Ich habe Grußkarten geschrieben, mich in der Mollie Makes Nähen Spezial entdeckt, dem kleinen Fräulein den neusten Teil der Haferhorde gekauft (der letzte Band, den es zu Ostern gab, ist schon ausgelesen) und bunte, vegane Kosmetik geshoppt.

Wir haben eine Kinderkommunion gefeiert, einen 80sten Geburtstag, Kuchen gebacken und bunte Veggie Bowls gegessen.

Ich wünsche euch einen schönen Mai!

Samstag, 29. April 2017

Gelesen: String Art - Fadengrafik mit Nagel & Faden {Buchtipp}

{Rezensionsexemplar} Vor ein paar Wochen habe ich mir das Buch *Stringart - Fadengrafik mit Nagel & Faden vom Frechverlag zuschicken lassen, weil ich gerne die große London Skyline daraus nachmachen möchte. Das Material liegt bereit, fehlt aktuell nur noch die Zeit 663 Nägel in ein massives Holzbrett zu schlagen. Ich habe vorgeschlagen, die Nägel direkt in die Wand zu hauen, was sich beim Holzhaus ja prima anbietet - komischerweise war Herr Kram davon gar nicht begeistert. Haha. Vielleicht starte ich doch lieber erstmal mit einem kleineren Projekt auf einem Brettchen. 

Mein kleines Fräulein war allerdings sehr mutig! Als sie das Buch durchgeblättert und das Blaue Pferd von Franz Marc darin entdeckt hat, sagte sie sofort: "Wie cool, das mache ich für G. als Geschenk zur Kommunion". Und tatsächlich: gesagt, getan. Wir haben die Vorlage vergrößert, auf ein Brett geklebt und das Fräulein hat in jeden der 232 Punkte einen Nagel geschlagen. Wenn der Arm weh tat, musste Papa ein paar Nägel übernehmen, aber die meisten hat sie alleine geschafft. Der Faden wurde dann á la Malen nach Zahlen in einer bestimmten Reihenfolge um die Nägel gewickelt, wobei ich ihr geholfen habe. Da wir die Vorlage nicht wie angegeben auf 500 % vergrößert haben, standen einige Nägel sehr nah zusammen, so dass es teilweise etwas fummelig war. Man sollte sich also im Idealfall an die Größenangaben halten. Zum Schluss hat das kleine Fräulein die Köpfe der Nägel noch mit einem Permanentmarker angemalt. Es sind tolle Ideen und Vorlagen in dem Buch, da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei und es gibt auch kleinere Projekte, bei denen man mit ganz wenigen Nägeln auskommt. Tipps zu Material, Werkzeug und Technik finden sich im Einleitungsteil. Einziger Haken an dem Buch: die kleinen Vorlagen. Ein Bogen mit Vorlagen in Originalgröße wäre toll gewesen, denn ein kleines Bild auf 500 oder 667 % zu vergrößern, ist zu Hause leider nicht zu schaffen. Nichtsdestotrotz werde ich meine London Skyline bald in Angriff nehmen, das Brett steht schon bereit. Und auch sonst reizen mich noch einige tolle Motive, u.a. das von der Titelseite.






Miriam Dornemann 
String Art 
Fadengrafik mit Nagel & Faden  
TOPP 5990  |  ISBN 9783772459900 
KREATIV.INSPIRATION., Hardcover, 96 Seiten, 19,7 x 25,2 cm, Mit Online-Videos

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Donnerstag, 27. April 2017

Genäht: Eine Umhängetasche in roségold {RUMS}

Jedes Frühjahr überkommt mich das Verlangen nach neuen Taschen. Einkaufsbeutel, Umhängetaschen, Strandtaschen - das volle Programm. Meine Taschen müssen entweder groß für den Alltag oder klein zum Ausgehen sein, dazwischen gibt es nicht viel Spielraum. Als zuletzt in meiner Instagram Timeline mehrmals hintereinander die Cambag Tessa auftauchte, musste ich das eBook sofort kaufen, denn das sollte eindeutig meine neue kleine Tasche werden, die pünktlich zum heutigen RUMS-Tag fertig geworden ist. Das superschöne, weiche Kunstleder in roségold gibt's bei Nina im Glücksmarie Shop. Den Träger habe ich aus je einem Streifen Kunstleder und SnapPap offenkantig genäht. Das war garantiert nicht meine letzte Tessa.
 





Mittwoch, 12. April 2017

12 von 12 im April 2017

Hallo und guten Abend zu meinen völlig unspektakulären 12 von 12 im April.

Der Tag startet mit einer Spülmaschine, die ausgeräumt und einer Waschmaschine, die befüllt werden will. Danach gehts aber sofort in meinen Lieblingsraum - zugeschnittenes will vernäht werden.
 

Ich erinnere mich zum Glück rechtzeitig an mein Blümchen vor der Haustüre und gieße in einem Zug auch noch alle anderen Pflanzen die es nötig haben und überlege, in welche Töpfe mein Ostergras umziehen könnte, weil die Wurzeln die Schalen bald sprengen.
 

Mir fällt die Wunschliste des kleinen Fräuleins in die Hände (am lustigsten ist Punkt 1 - keine Ahnung, woher sie das kennt oder wie sie darauf kommt), packe ein Ostergeschenk in Lila Lotta Geschenkpapier (am Swafing Stand auf der h+h Köln gemopst) ein und ärgere mich über die Erfindung veganer Kuhbonbons. Wenn man sich am liebsten gesund ernährt und sich damit abgefunden hat, die meisten Süßigkeiten einfach nicht mehr essen zu können und sich freut, dadurch gar nicht erst in Versuchung zu kommen... und die Hersteller dann auf den Trichter kommen, alte Lieblings-Süßigkeiten vegan herzustellen... und ich sie dann noch kaufen muss... Versteht ihr, was ich meine? Doof, oder? *lach*
 

Mein Highlight des Tages ist eine wunderschöne Bestellung aus dem Glücksmarie Shop. Soo tolle Stoffe und Patches. Musselin, Kunstleder in roségold, Einhörner auf Wachstuch... Hach! Währenddessen läuft die Stickmaschine 91 Minuten lang und stickt noch mehr Patches. Jetzt wird es aber langsam Zeit das Abendessen zu kochen. Das kleine Fräulein isst nicht mit, also gibt es ein scharfes Gemüsecurry mit Kokosmilch und Reis.
 

Falls wir uns nicht mehr lesen, wünsche ich euch schonmal fröhliche, entspannte Ostertage!
Liebe Grüße, Sarah

Samstag, 8. April 2017

Gebacken: Unser liebstes Müslibrot {Rezept} {vegan}

Hier kommt heute - pünktlich zum Wochenende - eine leicht abgewandelte Version meines liebsten Müslibrotes für euch. Das Rezept kommt ohne Hefe aus, ist rucki zucki zusammengerührt und gelingt garantiert. Wenn ihr eine der Zutaten nicht mögt, könnt ihr sie einfach weglassen oder durch etwas anderes ersetzen - ich habe schon diverse Variationen ausprobiert und alle waren lecker. Wie man sieht, war ich auch nicht schnell genug mit der Kamera zur Stelle - da war das Brot schon wieder halb aufgegessen.


Man nehme:

300 g Dinkelmehl
100 g Haferflocken
70 g Rosinen (oder Cranberries)
70 g Haselnüsse (oder Walnüsse)
20 g Chiasamen
40 g Leinsamen, geschrotet
1 P. Backpulver
1 TL Salz

400 ml Mandelmilch (oder Sojamilch)
70 g Agavendicksaft
70 g Apfelmus (oder z.B. Apfel-Mangomark)

Alle trockenen Zutaten abwiegen und vermischen. Mandelmilch, Agavendicksaft und Apfelmus unterrühren und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Eine Stunde bei 200 Grad backen. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und das war's dann auch schon. Einfach, oder? Muss ich hier gerade wieder in Dauerschleife backen und das gibt es dann auf jeden Fall auch wieder zum Osterbrunch. Viel Spaß beim Backen!