Freitag, 12. Oktober 2018

12 von 12 im Oktober 2018

Hallo und guten Abend zu meinen '12 von 12' am 12. Oktober 2018.

Heute morgen musste ich erstmal meinen neuen Lidschatten testen. Es ist ja gar nicht so einfach vegane Rottöne in der Naturkosmetik zu finden - aber gestern war ich erfolgreich. Fazit: lässt sich gut auftragen, ist schön natürlich und hat den ganzen Tag gehalten. Abschminken funktioniert übrigens (inkl. Mascara) prima nur mit Mikrofaser und Wasser.


Ich habe unsere Fenster ausgemessen, damit wir nach 8,5 Jahren endlich mal ein paar richtige Fensterbänke anbringen können und rate euch dringend: Wenn ihr ein Haus baut, seht zu, dass möglichst alles sofort erledigt wird. Wir haben z.B. bis heute keinen Belag auf der Kellertreppe, von Lampen in Flur und Gäste-WC ganz zu schweigen...

Nachdem mein letztes Avocado Bäumchen leider nicht überlebt hat, starte ich einen neuen Versuch.

Beim Einkaufen stand plötzlich ein Traktor mitten im Supermarkt.


Das Kind hat sich gestern (O-Ton): 'Runde Brötchen mit Loch in der Mitte, die wie Donuts aussehen' gewünscht. Weil heute der letzte Schultag vor den Ferien war, habe ich spontan welche gebacken.

Ich habe ein sehr süßes Dankeschön bekommen...

und bin später noch mit meiner Schwester für ein kleines Fotoshooting in den Wald gegangen.


Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende und schöne Herbstferien.
Liebe Grüße, Sarah

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Mein September in Instagram Bildern

[Werbung, unbeauftragt wegen Marken- und Produktnennung]

Tschüß September, hallo Oktober.

Leider habe ich im September kaum Fotos gemacht, weil der Speicher meines iPhones so voll war, dass ich immer zuerst ein paar löschen musste. Und das ist ja gar nicht so einfach. 

Anfang des Monats habe ich mich über ein tolles Wichtelpaket aus Berlin gefreut. Ich habe meine Sukkulenten entstaubt, die ein oder andere von einigen Wollläusen (igitt) befreit und ein paar schöne Bücher gelesen.
 

Ich habe Angelo Kelly nach 22 Jahren endlich mal wieder live gesehen - diesmal mit seiner eigenen tollen Familie - und kam mir ein bisschen albern vor, als ich vor Sentimentalität ein paar Tränchen verdrücken musste, als er die Bühne betrat. Außerdem waren wir beim Adel Tawil Konzert und durften anschließend Benoby, der kurz vorher noch mit ihm zusammen auf der Bühne stand, kennenlernen...
 

 ... und haben ihn gleich mal auf unsere Playlist gesetzt.
Ich habe Gurkenrelish nach einem Rezept von Britta (Glasgeflüster) eingekocht und mir anschließend ihr tolles (*affiliate link) Buch dazu gekauft. Fräulein Kram und ich haben zum ersten Mal Hot Dogs beim schwedischen Möbelhaus gegessen, denn die gibt es nun endlich auch in veganer Variante. Außerdem waren wir zum ersten Mal beim Frittenwerk - ein Muss für Pommes-Fans.


Kann sein, dass ich gerade ein Faible für V-förmige Einsätze an Sweatshirts habe - ein paar weitere Farbkombis liegen schon bereit. Ich finde es toll, wie man dabei mit unterschiedlichen Stoffen und Farben spielen kann.
Nachdem ich Anfang des Jahres einen gusseisernen Topf gekauft habe und er bisher nur unbenutzt im Schrank stand, habe ich endlich zum ersten Mal Brot darin gebacken (dafür habe ich ihn angeschafft) und zum ersten Mal Sauerteig selber angesetzt. 
 

Wenn ihr tolle Rezepte für leckere Brote habt - gerne her damit. 
Ich wünsche euch einen schönen und hoffentlich goldenen Oktober. 
Liebe Grüße, Sarah

Montag, 1. Oktober 2018

Genäht: Einen wandelbaren Totebag-Rucksack

Seit einigen Monaten sollte aus diesem khakigrünen Nylongewebe ein Rucksack werden. Da ich aber eigentlich schon einen schönen Rucksack habe, den ich sehr mag, sollte es doch lieber eine Tasche werden, die auch über der Schulter getragen werden kann. Das ist gerade, wenn man in der Stadt oder zum Einkaufen unterwegs ist, praktischer. 

Ich mag die Taschen und Rucksäcke von einem beliebten schwedischen Outdoor-Label sehr, aber die Rucksäcke mit Ledergriffen kommen für mich als Veganerin leider nicht infrage. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich bei Pinterest dieses Tutorial für eine Rucksacktasche von Fredi auf ihrem Blog Seemannsgarn gefunden habe.

Die vielen Schnittteile haben mich so lange davon abgehalten, die Tasche endlich in Angriff zu nehmen, aber nun bin ich sehr froh, dass ich es endlich geschafft habe. Optisch entspricht die Tasche voll und ganz meinen Erwartungen, aber leider kann ich sie nicht als Rucksack tragen. Nachdem ich den vorderen (kurzen) Trageriemen eingenäht hatte, musste ich feststellen, dass er von der Länge her nicht zum hinteren passt. Der lange Gurt, der gleichzeitig als Rucksackträger dient, musste um etwa 10 cm gekürzt werden. Aus diesem Grund sind mir die Träger nun leider zu eng. Hätte ich noch Stoff übrig gehabt, hätte ich den kurzen Träger abgetrennt und durch einen längeren ersetzt, um die Länge auszugleichen - dann hätte der Rucksack besser gesessen. Mit den untergenähten SnapPap Griffen, die recht steif und etwas im Weg sind (hier nehmt ihr besser ein weicheres Material), lässt sich die Tasche leider auch nicht ganz so komfortabel über der Schulter tragen, wie gehofft. 
Solltet ihr die Tasche nachnähen, schneidet die Träger am besten etwas länger zu und überprüft die Länge dann durch Anprobieren, bevor ihr sie festnäht. Es sei denn ihr seid klein und sehr zierlich, dann passen euch sicher auch die kürzeren Träger.

Den Einsatz für den innenliegenden Reißverschluss musste ich im Nachhinein noch einmal auftrennen und an allen Seiten verbreitern, so dass diese Reißverschlussteile am Ende etwa 10 x 46 cm groß waren, anstatt 10 x 43. Hier würde ich empfehlen, die Tasche soweit fertig zu nähen und die Öffnung anschließend genau auszumessen und die Reißverschlussteile erst dann final zuzuschneiden. Kleine Abweichungen können sich z.B. auch durch unterschiedliche Nahtzugaben ergeben.

Ich habe bei meiner Tasche noch zusätzliche Innenfächer ins Futter genäht und die vorderen Träger zusätzlich mit Buchschrauben fixiert.

Und jetzt bin ich gespannt, wie sich der Taschenrucksack im Alltag bewährt.
 






Mittwoch, 12. September 2018

12 von 12 im September 2018

Hallo und Guten Abend zu meinen '12 von 12' im September.

Guten Morgen! Nachdem ich mein Mint Lemonade Duschgel (mein Favorit diesen Sommer) aufgebraucht und mich angezogen habe (heute mal nichts selbstgenähtes, sondern ein Fan Shirt), habe ich mich sehr über Benobys Repost meiner gestrigen Instastory gefreut und gleich mal seine CD aufgelegt, die er am Montag bei der Bühne unter Sternen in Nideggen für Fräulein Kram signiert hat. Ein sehr sympathischer Künstler - tolle Musik mit Inhalt.


Ich werfe neue Stoffe in die Waschmaschine und würde jetzt gerne nähen - aber leider habe ich eine ganztägige Verabredung mit Papas Gewerbesteuerunterlagen *örks*. 
Zurück zu Hause hänge ich noch schnell ein neues Bild (ein Download von Frau Ottilie) in der Küche auf, für das ich letzte Woche einen Rahmen gekauft habe und fische die neue Mollie Makes aus dem Briefkasten.
 

Ich frage eine Runde Französisch Vokabeln ab, bereite Fräulein Krams Mittagessen für ihren langen Schultag morgen vor, suche meine London Reiseführer raus (neuer Versuch zur Planung eines Kurztrips, nachdem unsere Reise in den Sommerferien leider zweimal abgesagt wurde) und freue mich darauf, gleich noch etwas in meinem aktuellen Buch weiterzulesen, wenn das Kind im Bett ist.
 


 Liebe Grüße und einen schönen Abend, Sarah

Donnerstag, 6. September 2018

Gelesen: Das Meer so nah & Ein Sommer in den Hamptons

[Rezensionsexemplare] Meine allerliebste Jahreszeit steht bereits mit einem Fuß in der Türe und macht mich dieses Jahr ein klein wenig wehmütig. Vermutlich liegt es daran, dass der Sommer uns diesmal so verwöhnt hat, dass es besonders schwer fällt, ihn loszulassen.

Heute möchte ich euch zwei Bücher zeigen, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, und die euren Sommer gefühlt noch ein bisschen verlängern können.

(affiliate Link) *Das Meer so nah von Fiona Blum spielt im grünen Irland und nimmt uns mit auf eine Reise quer durchs Land. 

Als Kind hatte ich Angst vor Regen. 
Sobald sich ein Wölkchen am Himmel zeigte, hatte ich das dringende Bedürfnis, 
Schutz zu suchen. Irgendwann verlor sich diese Furcht. 
Doch an jenem stürmischen Tag, als ich fünfundzwanzig Jahre später auf der Fähre nach Irland stand, fiel mir diese alte Angst wieder ein. 
Und ich fragte mich, warum ich mir für meinen Neuanfang ausgerechnet einen Ort ausgesucht hatte, an dem es noch mehr regnete als in England. 
Heute weiß ich die Antwort: 
Um zu lernen, dass man nur frei sein kann, wenn man nicht bei der ersten Wolke am Himmel Schutz sucht.

(Klappentext)

Lucy ist Mathelehrerin, lebt in Manchester und wurde kurzerhand vom Schuldienst suspendiert, nachdem sie einem Schüler gegenüber die Nerven verloren hat. Bisher gab es keine Überraschungen in ihrem Leben, alles läuft geordnet, bis sie eines Tages einen Anruf aus Irland erhält: Eine ihr unbekannte Frau teilt ihr mit, dass ihr Vater im Sterben liege und sie noch einmal sehen möchte. Lucy ist verwirrt, leben ihre Eltern doch hier in England. Als sie sie zur Rede stellt, reagieren die beiden jedoch so komisch, dass Lucy sich spontan auf den Weg nach Irland macht, um der Sache auf den Grund zu gehen und sich - was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnt - in das erste Abenteuer ihres Lebens zu stürzen.

Der Roman ist in einem schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben, der es durchgehend schafft, die Neugierde darüber, wie es weiter geht, aufrecht zu erhalten, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Schauplätze sind sehr bildlich dargestellt, so dass sich während dem Lesen ein wenig Fernweh nach Irland einstellt. Sehr hilfreich fand ich die Übersicht über die Protagonisten vorne im Buch, um immer mal wieder nachzuschlagen, weil zwischendurch ganz schön viele unterschiedliche Personen auftauchten. Auch die Reiseroute ist auf einer Karte vermerkt. Die Geschichte zeigt auf, dass man auch ruhig mal spontan sein und aus gewohnten Bahnen ausbrechen sollte, um seinem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

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(affiliate Link) *Ein Sommer in den Hamptons von Karen Swan ist die perfekte Strandlektüre zum Abschalten. Wenn ihr den Sommer also um ein paar Tage verlängern möchtet oder vielleicht sogar noch in den Urlaub fahrt und gerne voraussehbare Happy Ends mögt, seid ihr hier genau richtig. 

Eigentlich ist die Fotografin Rowena Tipton nicht auf der Suche nach Veränderung. Doch nachdem ihr Freund sich sang- und klanglos auf einen Selbstfindungs-Trip nach Asien verabschiedet hat, erhält sie ein Angebot, dem sie nicht widerstehen kann: Sie wird eingeladen, sich mit mehreren Bekannten ein Sommerhaus in den Hamptons zu teilen, der Ort, an dem die Reichen und Schönen Manhattans verkehren. Und so findet sie sich plötzlich in einem nie enden wollenden Sommer wieder, voll langer heller Tage an weißen Stränden, Cocktailpartys im goldenen Abendlicht und exklusiver Tennisturniere. Und dann ist da noch der unhöfliche Nachbar, mit dem sie eigentlich so wenig zu tun haben möchte wie möglich - und der ihr dennoch immer wieder dann, wenn sie es am wenigsten erwartet, zu Hilfe eilt... (Klappentext)

Nachdem ich letzten Winter zwei Weihnachtsromane von Karen Swan gelesen habe, habe ich auch hier eine etwas kitschige, vorhersehbare Liebesgeschichte erwartet und wurde überrascht. In Ein Sommer in den Hamptons geht es um vielmehr als das. Es geht um Freundschaft, Trauer, Umweltschutz und der Roman liest sich teilweise auch ein bisschen wie ein Krimi. Die Liebesgeschichte bleibt natürlich nicht aus, steht aber nicht so sehr im Fokus und entwickelt sich erst zum Ende hin. Ein schöner, abwechslungsreicher Roman für den Sommer, mit einigen Überraschungen und Wendungen.

https://www.amazon.de/gp/product/3442487501?ie=UTF8&tag=wwwmeinmaedch-21&camp=1638&linkCode=xm2&creativeASIN=3442487501


Erzählt doch mal: Was habt ihr diesen Sommer so gelesen? Was könnt ihr mir für Herbst empfehlen? Gerne auch Spannendes.

Liebe Grüße, Sarah

Sonntag, 2. September 2018

Mein August in Instagram Bildern

Tschüß August, hallo September!

Weil das Wetter im August so toll war, haben wir die kurzen Teile in unseren Schränken vor dem Urlaub noch ein bisschen aufgestockt und Fräulein Kram hat sich zum ersten Mal ganz alleine ein T-shirt genäht. Ohne Hilfe (abgesehen vom Plott). Und ich muss zugeben, dass mein erstes Shirt damals nicht so gewissenhaft und ordentlich verarbeitet war. Sie schmiedet schon Pläne für selbstgenähte Sweatshirts.


Wegen der Trockenheit und der anhaltenden Hitze, sah und sieht es in den Gärten leider spärlich aus, aber das ein oder andere Teil ließ sich zum Glück trotzdem ernten. Der Gefrierschrank wurde mit einem Vorrat an veganem Eis gefüllt.
 

Unseren Urlaub haben wir wieder in Zoutelande verbracht - da ist es einfach so schön.


Kein Urlaub ohne Strandpommes. Und da die Woche in Holland ernährungstechnisch nicht gerade die gesündeste Woche des Jahres ist, fiel auch die (vegane) Pizza nicht mehr ins Gewicht. Zurück zu Hause gab es Vollkorn-Bananenbrot - sehr lecker.


Obwohl meine Füße und Beine sonst nie braun werden, konnte man diesmal tatsächlich sehen, welche Schuhe ich die ganze Woche getragen habe. 
 

Zurück zu Hause wurde dann noch Fräulein Krams 11. Geburtstag nachgefeiert, während im Supermarkt schon die ersten Lebkuchen in die Regale geräumt wurden. Hilfe!
 

Ich wünsche euch einen schönen September und viele schöne Altweibersommer Tage.
Liebe Grüße, Sarah

Sonntag, 26. August 2018

Eine kleine Back-Eskalation in der Küche {inkl. veganen Rezepten}

Hallo und einen schönen Sonntag, ihr Lieben. Am Donnerstag haben wir Fräulein Krams 
11. Geburtstag mit der Familie gefeiert. Wer mich kennt, weiß, dass ich lieber backe als koche, aber viel lieber herzhaftes esse. Deshalb backe ich - sehr zu Herrn Krams Leidwesen, der am liebsten auch Sonntags einfach mal so ein Stückchen Kuchen essen würde - nie ohne bestimmten Anlass. Es sei denn, ich backe z.B. Quiche oder Brot. Jedenfalls habe ich mich diese Woche - wie jedes Jahr im August - wieder ein bisschen in Sachen Kuchen ausgetobt und möchte heute, weil bei Instagram einige nachgefragt haben, ein paar Rezepte und Tipps mit euch teilen.

Den hübschen Kuchen mit den Beeren habe ich vor einiger Zeit bei Pinterest entdeckt. Das englische Rezept habe ich mit geänderter Teigmenge folgendermaßen umgesetzt:


Mandel-Kokos-Kuchen mit frischen Beeren

Zutaten:
  • 330 g Dinkelmehl
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 1,5 TL Natron
  • 1,5 TL Backpulver
  • 190 g Rohrohrzucker
  • 75 g Kokosöl (geschmolzen etwa 90 ml)
  • 45 ml frischer Zitronensaft (von etwa einer Zitrone)
  • 360 ml Mandelmilch
  • 3/4 Fläschchen Bittermandelaroma

  • 200 ml aufschlagbare vegane Sahne + 2 TL San Apart (Sahnesteif)
  • Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren

Mehl, Mandeln, Natron und Backpulver gut vermischen. In einer zweiten Schüssel Zucker, Kokosöl, Zitronensaft, Mandelmilch und Bittermandelaroma vermischen und kurz unter die trockenen Zutaten rühren, bis alles zusammenhält.

Tipp: Rührteige immer nur kurz mit einem Kochlöffel verrühren, bis alle Zutaten gerade so vermischt sind. Je weniger ihr rührt, desto lockerer / fluffiger wird der Teig. 

Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 150°C Umluft ca. 40 Minuten backen.

Den Kuchen auskühlen lassen, aus der Springform nehmen und kurz vor dem Servieren mit der geschlagenen Sahne und den Beeren dekorieren.


Das Rezept für die Blaubeermuffins ist aus einem meiner liebsten Backbücher: 
(*affiliate Link) 'Einfach Vegan Backen' von Jérôme Eckmeier
 

Das Rezept für die Oreo-Torte habe ich auf einem kanadischen Blog gefunden und auch abgeändert, weil wir sonst vermutlich alle einem Zuckerschock erlegen wären. Der Kuchen war auch in meiner Variante noch mehr als mächtig.


Chocolate Oreo Cake

Zutaten für den Teig:
  • 300 g Dinkelmehl
  • 100 g Backkakao
  • 1,5 TL Natron
  • 1,5 TL Backpulver
  • 3/4 TL Salz

  • 700 ml Sojamilch
  • 200 g Zucker (weniger als die Hälfte des Original-Rezepts)
  • 200 g Apfelmus
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Vanilleextrakt (alternativ: einige Tropfen Butter-Vanille-Aroma)
Zutaten für die Oreo-Creme:
  • 270 g vegane Margarine
  • 500 g Puderzucker
  • 1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma
  • 28 Oreo Kekse (zwei Rollen á 14 Stück), fein zerbröselt

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz verrühren. In einer weiteren Schüssel Sojamilch, Zucker, Apfelmus, Apfelessig und Vanilleextrakt gründlich vermischen und mit einem Kochlöffel zügig unter die trockenen Zutaten rühren. (Denkt dran: Nicht zu lange rühren!) Den Teig gleichmäßig auf drei Backformen mit je 20 bis maximal 22 cm Durchmesser verteilen und etwa 25 Minuten bei 170°C backen. 

Alternativ kann man die drei Böden natürlich auch nacheinander backen, wenn man nur eine Form hat. Damit die Böden gleich hoch werden, wiegt ihr den Teig am besten in drei Portionen ab.

In der Zwischenzeit die Oreo Kekse fein zerbröseln. Ich fülle sie in einen Gefrierbeutel und bearbeite sie mit einer Backrolle, bis sie zerkleinert sind.

Die Margarine mit den Schneebesen des Mixers aufschlagen und nach und nach den Puderzucker dazugeben, bis eine homogene, luftige Buttercreme entsteht. Das Vanillearoma und die Oreo-Brösel (bis auf die Menge, die ihr später für die Deko benötigt) unterrühren und gründlich mixen. Creme in den Kühlschrank stellen.

Wenn alle Böden gebacken und ausgekühlt sind, wird die Torte mit der Buttercreme geschichtet. Legt den ersten Boden auf eure Kuchenplatte, bestreicht ihn etwa einen Zentimeter dick mit der Oreo-Creme und wiederholt das Ganze mit den beiden anderen Böden. Anschließend streicht ihr den Kuchen noch rundherum mit der restlichen Creme ein und bestreut die fertige Torte mit den übrigen Oreo-Bröseln.

Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.


Für den Geburtstagskuchen habe ich ein einfaches Zitronenkuchen Rezept genommen, die Teigmenge verdoppelt und zwei Böden gebacken, die ich dann anschließend mit einer Schicht Himbeermarmelade und etwas Buttercreme (150 g Margarine, 300 g Puderzucker und zwei EL abgeriebene Zitronenschale - Zubereitung wie beim Oreo Cake) gefüllt und eingestrichen habe, bevor eine weiße Fondantdecke drauf kam.
Den Fondant habe ich dann mit einem Aquarellpinsel bemalt, indem ich auf einer Mischpalette jeweils etwas (*affiliate Link) vegane Lebensmittelfarbe in Zitronensaft aufgelöst habe. Ihr dürft dabei nicht zu viel Farbe an einer Stelle auftragen, damit der Fondant nicht zu sehr aufweicht. 
Für den Schriftzug habe ich einen schwarzen Brush Food Pen von Fun Cakes mit Lebensmittelfarbe benutzt, den ich letzte Woche zufällig in einem Schreibwarenladen in Holland gefunden habe. Die Blüten aus Esspapier gibts in jedem gut sortierten Supermarkt.



Für die Galaxy Muffins, die auch als Einhorn-Häufchen durchgingen, habe ich mein Muffin Grundrezept genommen und anstatt Kakaopulver 100 g Schokochips untergerührt. Für das Frosting habe ich wieder eine Buttercreme (150 g Margarine und 300 g Puderzucker) gemacht, in vier Portionen geteilt und jeweils mit Lebensmittelfarben in schwarz, blau, pink und lila eingefärbt und dann Teelöffelweise abwechselnd in einen Einweg-Spritzbeutel gefüllt.


Falls ihr eins der Rezepte oder eine Idee nachmacht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir anschließend euer Ergebnis zeigt.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Sarah

Sonntag, 12. August 2018

12 von 12 im August 2018

Hallo und guten Abend zu meinen '12 von 12' im August.


Hello Camping Life. Tomatenbrot zum Frühstück, aktuelle Lieblingsfarbe auf den Nägeln (‚hot summer‘ - ein 8 free Lack von benecos / selbst gekauft), Zeit und Pommes am Meer, sonnengeküsste Füße und stundenlanges Lesen. Perfekte Auszeit.

Liebe Grüße und bis bald, Sarah


Donnerstag, 9. August 2018

Genäht: Das erste Teil für den Herbst (ein kuscheliges Hoodie-Kleid für Fräulein Kram)

[PR Sample: Der Stoff für den Pullover wurde mir von Jolijou / Swafing zur Verfügung gestellt]

Ich gebe zu, der Titel ist etwas geschummelt, denn ich habe das kuschelige Hoodie-Kleid bereits im letzten Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr genäht und Fräulein Kram hat es schon im vergangenen Winter getragen. Zum Glück passt es noch, denn ihre Lieblingsfarben sind (neben immer mehr schwarz) nach wie vor pink, türkis und lila. Der unangeraute Sweat My Way im Jolijou Design ist Teil der Herbst/Winter-Kollektion 2018/2019, die sich gerade in der Auslieferung befindet. Der Sweat hat übrigens eine ganz tolle Qualität und richtig leuchtende Farben - er sieht auch nach diversen Wäschen noch aus wie neu. 
Wenn ihr weitere Designbeispiele sehen möchtet, dann klickt euch doch mal durch das schöne Lookbook.
 



Schnittmuster: Lou von kibadoo

Wie siehts bei euch aus? Näht ihr schon für den Herbst oder genießt ihr noch den Sommer?
Liebe Grüße, Sarah

Freitag, 3. August 2018

Mein Juli in Instagram Bildern

Tschüß Juli, hallo August!

Lieber Juli, was hattest du nur für einen Sommer im Gepäck. Es war so heiß, dass sogar ich (bisheriger) kurze-Hosen-Verweigerer nichts anderes getragen habe, wie man auch an meinen Beiträgen zum #flatlayfridiy sieht. Von meinen Outfits sind alle Taschen und alle Shirts, bis auf das weiße unten links, selber genäht.
 

Herr Kram hat unsere Initialien (zum ersten Mal in 18 Jahren, wohlgemerkt) in ein Stück Holz geritzt, wir haben oft gegrillt und viel Familienzeit verbracht, u.a. beim Wandern.
 

Es gab viel Salat und Gemüse, bevorzugt das, was gerade so in den Gärten wächst.
 

Fräulein Kram und ich waren beim Ed Sheeran Konzert in Gelsenkirchen und sie hat vorher ein kleines Upgrade für ihr Shirt aus dem letzten Jahr bekommen.
 

Ich habe Glitzertäschchen genäht, ein T-shirt für meinen Papa, und eine alte Jeans von Herrn Kram zur neuen Lieblingstasche verarbeitet.
 

Für ein bisschen Erleichterung auf dem Kopf, habe ich mich für den Sommer von mindestens 25 cm Haaren getrennt - aber die wachsen bei mir ja wie Schaum.
Und dann habe ich mir noch ein paar Schuhe gekauft, die ich als Teenie geliebt habe und die es nun endlich auch in veganer Variante gibt.
 

Zum Ferienbeginn war wie jedes Jahr (seit mittlerweile 16 Jahren) Traktortreff in unserem Dorf, wir haben vegane Crêpes am Rursee gegessen und unserem Kind von unten gewunken, während es auf dem Kettenkarussell in 80 Metern Höhe fuhr. 
 

Jetzt sind auch leider schon die ersten drei Wochen der Sommerferien vorbei, aber wir freuen uns noch auf unseren Urlaub in Holland und hoffen vorher auf ein bisschen Regen, damit das Gras weiter wächst und die Tiere auf den Weiden wieder Futter finden. So schön das Wetter für uns ist, die Tiere und Pflanzen leiden wahnsinnig darunter und uns steht ein sehr früher Herbst bevor, wenn die Bäume, Sträucher und Hecken weiterhin ihre Blätter aus Wassermangel abwerfen.

Ich wünsche euch weiterhin schöne Sommerferien und einen tollen August.
Liebe Grüße, Sarah

Montag, 30. Juli 2018

{DIY Anleitung} Glitzer Kosmetiktäschchen

Auf meiner To-Sew-List stand seit Jahren ein mit Glitzer gefülltes Kosmetiktäschen aus transparenter Tischdeckenfolie. Ich hatte schon als Kind eine Schwäche für durchsichtige Täschchen aller Art und besitze sogar eine mit Wasser und Glitzer gefüllte Clutch (neben diversen anderen transparenten Taschen).

Nun brauchte ich kürzlich ein Geschenk und wollte ein etwas anderes Täschchen machen und kramte kurzerhand die Folie und den Glitzer hervor (hatte ich beides in meinem gut sortierten Bastelgeschäft, aka Arbeitszimmer).

brillenetui, kleinkram, kosmetik,

Damit ihr euch auch ein cooles Glitzertäschchen nähen könnt, zeige ich euch heute wie es am einfachsten funktioniert und verrate euch ein paar Tipps und Tricks zur Verarbeitung der Tischdeckenfolie. Lest die Anleitung am besten einmal komplett durch, bevor ihr loslegt.

Ihr benötigt:
  • transparente Tischdeckenfolie aus dem Baumarkt (mind. 35 x 50 cm)
  • einen Reißverschluss (mind. 26 cm lang) oder Endlosreißverschluss + Zipper
  • Glitzer, Konfetti oder Pailetten
  • Stoffklammern 
  • Lineal
  • Schere oder Rollschneider
  • helles Nähgarn
  • eine Nähmaschine

Schneidet euch zunächst vier Rechtecke á 16 x 24 cm zurecht - je zwei für Futter- und Außenstoff.

Legt den Reißverschluss bündig auf und an die Oberkante eines Rechtecks und legt ein weiteres Rechteck darauf, so dass ihr nun Folie - Reißverschluss - Folie in dieser Reihenfolge bündig übereinander liegen habt. Fixiert die Oberkante mit Stoffklammern. Wäscheklammern funktionieren zur Not auch, aber von Stecknadeln rate ich dringend ab, weil die Folie keine Löcher verzeiht.
Näht nun einmal an der Oberkante entlang, um den Reißverschluss zu fixieren.

Tipp: Erhöht unbedingt die Stichlänge auf 3 oder 3,5 - ein kleinerer Stich könnte die Folie so perforieren, dass sie hinterher reißt. Ich rate zu einem Teflonfüßchen, weil der normale Fuß der Nähmaschine die Folie nicht transportiert. Alternativ könnt ihr bei Verwendung eines Reißverschlussfüßchens ein Stück Backpapier - wie im Bild gezeigt - auf die Folie legen. Das lässt sich hinterher problemlos wieder abreißen. 
 

Wenn der Reißverschluss an der ersten Seite eingenäht ist, klappt ihr die Rechtecke jeweils so nach oben, dass sie nun links auf links liegen und wiederholt den ersten Schritt, indem ihr nun die zweite Seite des Reißverschlusses einnäht. Wenn ihr dann anschließend die Rechtecke erneut aufklappt, sollte euer Werk so aussehen, wie auf dem nächsten Foto. Der Reißverschluss ist eingenäht und Außen'stoff' und Futter liegen jeweils links auf links aufeinander.


Öffnet nun den Reißverschluss mindestens bis zur Hälfte (sonst lässt sich die Tasche gleich nicht wenden) - eher noch etwas weiter - und klappt das Täschchen so zusammen, dass nun Futter - Außenstoff - Außenstoff - Futter in dieser Reihenfolge aufeinander liegen (siehe nächstes Bild). Die Reißverschlusszähnchen zeigen dabei nach innen. Fixiert das Täschchen rundherum mit Stoffklammern und achtet darauf, dass die Ränder des Reißverschlusses nach unten, und die Zähnchen Richtung oberen Rand zeigen - wie im Bild.

Näht nun die beiden kurzen Seiten vorsichtig zu und schneidet den überstehenden Reißverschluss zurück (Bild 2). Ich versiegele die Reißverschlussenden immer kurz mit einem Feuerzeug, damit sie nicht ausfransen - passt aber auf, dass ihr euer Täschchen nicht zum schmelzen bringt.


Euer Täschchen ist am Boden noch offen. Füllt nun die beiden Seitenteile nach Wunsch mit Glitzer. Ich habe 30 g Konfetti je Seite genommen.


Näht anschließend den Boden vorsichtig zu und schneidet die Nahtzugaben an den Ecken etwas zurück.
 

Nun müsst ihr euer Täschchen nur noch wenden. Ich föhne dafür die Ecken kurz warm, damit die Folie etwas weicher und flexibler wird und stülpe die Tasche dann vorsichtig um. 

Wenn ihr schon öfter Täschchen genäht habt, könnt ihr das Ganze auch auf eure Art nähen. Die Täschchen lassen sich natürlich auch verstürzen, so dass die Nähte anschließend zwischen Außenstoff und Futter liegen. Durch die transparente Folie wird man sie aber sowieso immer sehen, deshalb zeige ich hier die einfache Variante, mit der auch Anfänger zurecht kommen sollten.


Wenn ihr das Täschchen nachnäht, würde ich mich freuen, wenn ihr diese Anleitung verlinkt und mir euer Werk auf Instagram zeigt und mich mit @maedchenkram taggt.
Mit dem nachfolgenden Bild dürft ihr die Anleitung gerne auf Pinterest pinnen und verbreiten.


Viel Spaß beim Nachnähen und liebe Grüße, Sarah